Osteopathie

Was ist Osteopathie? (Behandlung ca. 60 min – 85 €*)

Entwickelt wurde die Osteopathie vom Amerikaner Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917). Er schuf ein neues, ganzheitliches medizinisches System, das er Osteopathie nannte. Sie begreift den Menschen in seiner Ganzheit und behandelt nicht nur die sichtbaren Symptome, sondern deren zugrunde liegenden Störungen, um die natürliche energetische und funktionelle Harmonie wiederherzustellen.

Ein gesunder Körper ist in rhythmischer, fließender Bewegung. Sie entsteht durch die Aktivität verschiedener Körpersysteme, die den Organismus bis in die feinsten Strukturen durchblutet, beatmet und ernährt. Sie stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander und sind durch das Nervensystem und das Gefäßsystem miteinander verbunden. Sie bilden ein aktives Ganzes, das über Mechanismen der Selbstregulation und der Selbstheilung verfügt.

Osteopathie wird in drei Bereiche untergliedert, die in der Praxis jedoch nicht voneinander getrennt sind, sie gehen fließend ineinander über:

1. Parietale Osteopathie

2. Organbezogene, viszerale Osteopathie

3. Craniosacrale Osteopathie

4. Osteopathische Behandlung mit Schwerpunkt Gynäkologie und Schwangerschaftsbegleitung

 

1. Parietale Osteopathie

Parientale Osteopathie Stuttgart Nord Killesberg Nicole Hoffmann-Ehnert

Die parietale Osteopathie umfasst den gesamten Bewegungsapparat. Bewegungseinschränkungen und abnorme Positionen von Muskeln, Gelenken, Bändern und Faszien können durch gezielte Impulse korrigiert werden. Im Körper wird wieder ein neues statisches und dynamisches Gleichgewicht etabliert. So können z.B. Beckenschiefstände, Fehlstellungen der Wirbel, Muskelverspannungen oder ein umgeknickter Fuß behoben werden, falls diese ursächlich an Störungen beteiligt sind.

 

2. Organbezogene, viszerale Osteopathie

viszerale Osteopathie Stuttgart Nord West Feuerbach Killesberg

Die viszerale Osteopathie befasst sich mit der Beweglichkeit innerer Organe und ihrer Aufhängungen (Faszien). Organe besitzen einerseits eine Eigenbewegung (z.B. die Peristaltik von Magen und Darm),andererseits werden sie auch durch benachbarte Körpergewebe mit bewegt.

Für beide Bewegungsarten existiert für jedes Organ ein natürliches, gesundes Maß. Abweichungen davon erkennt der Osteopath durch vorsichtiges Abtasten mit unterschiedlicher Tiefe. Anschließend stellt er mit Hilfe sanfter Griffe die na­tür­li­che Beweglichkeit des Organs wieder her. Dies verhilft nicht nur dem behandelten Organ zur vollen Funktion, sondern beseitigt auch Stö­run­gen gestauchter benachbarter Gewebe.

 

3. Craniosakrale Osteopathie

craniosakrale Osteopathie Stuttgart Nord Killesberg West Feuerbach Nicole Hoffmann-Ehnert

Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. Am Beginn einer Behandlung steht das Ertasten des individuellen Cranio-Rhythmus durch den Therapeuten. Durch dessen präzise Untersuchung und Auswertung wird das Aufspüren von Körperinnern Blockaden möglich. Mit Hilfe sanfter manueller Techniken an Schädelknochen, Membranen und am Bindegewebe werden bestehende Einschränkungen des Systems behutsam aufgelöst.

 

4. Osteopathische Behandlung mit Schwerpunkt Gynäkologie und Schwangerschaftsbegleitung

Schwangerschaft Osteopathie Stuttgart Nord Killesberg Nicole Hoffmann-Ehnert

Gynäkologische Beschwerden wie:

  • Kontinenzproblemen, also unwillkürlich abgehendem Urin, selten auch Stuhl. Dies kann die Folge sein von einer oder mehrer Schwangerschaften und Geburten. Wenn fasziale oder gelenkige Dysfunktionen vorliegen kann das Beckenbodentraining alleine uneffektiv sein.
  • Schwangerschaftsbeschwerden. Dies geht über anhaltende Übelkeit, Rückenschmerzen, Steißbeinschmerzen, Reflux und Magendruck, Lymphödemen bis hin zu Kopfschmerzen. Häufig begleite ich Frauen durch eine Schwangerschaft, je nach Bedarf, um die Strukturen im Hinblick auf die sich ändernden Körperproportionen frei zu halten und die bestmöglichen Voraussetzungen für eine gute und unkomplizierte Geburt zu haben.
  • Beschwerden nach der Geburt . Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Rückenschmerzen können unliebsame Nachwirkungen einer PDA oder Narkose sein. Auch Wochenbettdepressionen können in Verbindung zu strukturellen Blockaden stehen.
  • Stillproblemen. Brustwirbel- und Rippenblockaden, aber auch das hormonelle System können verantwortlich sein.
  • unerfülltem Kinderwunsch. Hormonelle Dysregulationen, gewebliche Blockaden, Besonderheiten der Gebärmutterposition oder der Eierstöcke können eine Schwangerschaft erschweren.
  • Beschwerden nach einer Operation. Narben und gewebliche Verklebungen bereiten oft im engeren, aber auch im weiteren Umfeld Probleme.
  • Wiederkehrende Blasenentzündungen
  • Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs
  • Schmerzen während der Regel und/ oder dem Eisprung